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Wir wollen, dass Du gut ankommst. Mit diesen Bewerbungstipps klappt es auf jeden Fall.

Du hast die Schule abgeschlossen oder stehst kurz davor? Glückwunsch – der erste Schritt auf der Karriereleiter ist damit schon geschafft. Doch bevor es mit Volldampf ins Arbeitsleben geht und Du endlich eigenes Geld verdienst, fehlt leider noch das Wichtigste: der Ausbildungsvertrag. Damit Du diesen unterschreiben kannst, musst Du Dich natürlich erst bewerben.

Doch keine Angst, so schwierig ist das gar nicht! Denn bei Romantik lassen wir Dich als zukünftigen Azubi nicht allein und helfen Dir bei der perfekten Bewerbung. Bei vielen Unternehmen, auch in Hotellerie und Gastronomie geht es heute lockerer zu als noch vor Jahren. Vielmehr als die perfekte Form in der Bewerbung steht dort der Mensch im Mittelpunkt.

Trotzdem gilt aber, dass eine saubere Bewerbungsmappe, egal ob digital oder auf Papier, Deine Visitenkarte ist. Hier geht es um den ersten Eindruck, für den man oftmals keine zweite Chance bekommt. Hinzu kommt: Hotellerie und Gastronomie bieten Berufe. in denen oft bis auf das Gramm genau gearbeitet werden muss, um zum Beispiel den perfekten Geschmack zu treffen. Mit einer soliden Bewerbung lässt sich hier leicht punkten.

Wann soll ich mich für eine Ausbildung im Hotel oder Restaurant bewerben?

Die meisten Ausbildungen starten Anfang August oder September. Um die freien Plätze pünktlich zu besetzen, suchen viele Hoteliers ihre künftigen Auszubildenden aber schon ein Jahr zuvor. Es reicht also nicht, wenn Du Dich erst kurz vor dem Ende der Schulzeit auf die Suche nach einem passenden Platz begibst, denn dann sind die meisten Fristen schon abgelaufen und die
Ausbildung Deiner Wahl bereits vergeben. Fängst Du stattdessen schon im vorletzten Schuljahr damit an, Dich um einen Ausbildungsplatz zu kümmern, kannst Du alle Fristen ganz entspannt auf Dich zukommen lassen.

Das richtige Anschreiben für meine Ausbildung im Hotel oder Restaurant?

Auch wenn manche Unternehmen heutzutage auf ein förmliches Anschreiben verzichten, gehört es bei den meisten immer noch zum guten Ton. Das Anschreiben ist dabei Deine Visitenkarte, die für den ersten Eindruck ganz entscheidend ist.

Bei der Erstellung Deines Bewerbungsanschreibens gibt es jedoch einiges zu beachten: So gehören Deine Kontaktdaten, und die des Unternehmens, in den sogenannten Briefkopf. Dort ist auch das aktuelle Datum zu finden. Der Betreff folgt darunter mit zwei bis drei Zeilen Abstand. Darin beschreibst Du kurz und knapp den Grund Deines Schreibens, wie zum Beispiel „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als X zum Datum Y“. Nach dem Betreff startet dann der eigentliche Text. Diesen leitest Du mit der förmlichen Anrede „Sehr geehrte(r) Herr/Frau“ ein.

Damit Du den passenden Ansprechpartner auch mit Namen anschreiben kannst, musst Du zuvor natürlich ein bisschen recherchieren. Oft steht der Name aber auch schon in der Stellenausschreibung.

Damit das Anschreiben nicht chaotisch wird, orientierst Du Dich an den folgenden Punkten:

  Wer bist Du und was machst Du?
  Warum interessierst Du Dich für diese Ausbildung?
  Und warum bist Du dafür geeignet?
  Warum ausgerechnet dieses Unternehmen?

Nach dem Haupttext folgt die Abschiedsformel „Mit freundlichen Grüßen“ und Deine Unterschrift. Bei Bewerbungen per E-Mail scannst Du diese zuvor und fügst sie ins Dokument ein. Am Ende sollte Dein Anschreiben nicht länger als eine DIN A4-Seite sein.
 

Was gehört in deinen Lebenslauf?

Der Lebenslauf verschafft dem Unternehmen einen Überblick über Dein bisheriges Leben. So macht sich der Ansprechpartner ein Bild von Dir und schaut, ob es mit der Ausbildung passt. Doch auch bei der Erstellung des Lebenslaufs gibt es ein paar Punkte zu beachten. Enthalten sollten sein: Kontaktdaten, schulische Laufbahn, Berufserfahrung wie Praktika, Sprachkenntnisse, Hobbys und sonstige Fähigkeiten. Bei den Kontaktdaten gibst Du nicht nur Deinen Namen und die Postanschrift an, auch die Telefonnummer und Deine E-Mail-Adresse sind sehr nützlich. Die schulische Laufbahn wird in der Regel ab der Grundschule aufgelistet. Hast Du Deinen Abschluss noch nicht in der Tasche, schreibst Du einfach wann und mit welchem Ergebnis Du ihn erwartest.

Deinen Lebenslauf gestaltest Du wie eine Tabelle. So unterteilst Du die einzelnen Abschnitte und sorgst für mehr Übersicht. Länger als eine Seite sollte das Ganze aber auf keinen Fall sein. Hast Du Lücken im Lebenslauf, ist das nicht automatisch ein Problem! Beschreibe ehrlich, warum es zu der Pause kam. Denn spätestens im Bewerbungsgespräch wird sicher nachgefragt. 
 

Welche Anlagen gehören zu deinem Lebenslauf?

Mit den Anlagen zeigst Du Deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass Du die benötigten Qualifikationen auch wirklich mitbringst. Darüber hinaus sind sie die Bestätigung Deiner Angaben im Lebenslauf. Bei der Auswahl der Anlagen solltest Du aber darauf achten, dass sie auch wirklich Sinn machen. Deine Siegerurkunde vom letzten Fußallturnier lässt Du also lieber weg. Stattdessen konzentrierst Du Dich auf die aktuellen Schulzeugnisse, Empfehlungsschreiben und Zertifikate von Lehrgängen, Sprachkursen oder Weiterbildungen.

Ein Gesundheitszeugnis und ein Führungszeugnis sind bei manchen Stellen ebenfalls gefordert. Ist es in der Ausschreibung gewünscht, musst Du die Kopien Deiner Zeugnisse auch noch beglaubigen lassen.
 

Aufbau Deiner Bewerbung?

Bewerbungen sind in der Regel immer gleich aufgebaut. Sie bestehen aus Deinem Anschreiben, dem Lebenslauf und den letzten Zeugnissen. Die weiteren Anlagen kommen dann zum Schluss. Für einen besseren Gesamteindruck bietet sich aber auch ein eigenes Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis an. Eine sogenannte „dritte Seite“ gibt zudem einen schnellen Überblick über Deine Fähigkeiten und ergänzt das Anschreiben. Dort beschreibst Du noch einmal auf einen Blick, warum Du Dich perfekt für die Stelle eignest.
 

Welche Formen der Bewerbung gibt es?

Waren vor einigen Jahren noch die Bewerbungen per Post der Standard, sieht das heutzutage schon anders aus. Welche Form die Richtige für Deine Bewerbung ist, hängt dabei vom Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle ab. Die Bewerbung per E-Mail ist mittlerweile die häufigste Variante. Doch auch die Bewerbung per Post ist noch immer gefragt. Große Unternehmen stellen zudem häufig eine eigene Webseite zur Verfügung, auf der Du Deine Unterlagen direkt hochlädst.
 

Was erwartet mich im Vorstellungsgespräch?

Du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Herzlichen Glückwunsch! Ein großer Schritt auf dem Weg zum Ausbildungsplatz ist damit schon getan. Nun musst Du zeigen, dass Du wirklich der beste Bewerber bist. Doch keine Angst, auch ein Vorstellungsgespräch ist „nur“ ein Gespräch. Und da Du selbst das Thema bist, kennst Du Dich schon super damit aus. Auf einige der Fragen kannst Du Dich schon vorbereiten:

  Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?
  Und warum für dieses Unternehmen?
  Wie sehen Deine Erfahrungen aus?
  Was sind Deine Stärken und Schwächen?

Bei der Beantwortung der Fragen gibt es keine falschen Antworten. Wichtig ist vor allem, dass Du ehrlich bist und zeigst, dass Du Dich gut vorbereitet hast und motiviert bist. Zudem solltest Du Dir vor dem Gespräch auch eigene Fragen überlegen. So machst Du deutlich, dass Du wirklich interessiert bist. Möglich sind Fragen nach anderen Azubis, eine Verkürzung der Ausbildung oder Übernahmemöglichkeiten.
 

Welche Bewerbungstests gibt es?

Bewerbungs- oder Eignungstests kommen vor allem in größeren Unternehmen zum Einsatz. Welche Art von Test Dich erwartet, hängt vom Beruf und Deiner Vorbildung ab. Ein klassischer Eignungstest prüft zum Beispiel, ob Du überhaupt gesundheitlich geeignet bist. Doch auch die charakterliche Eignung wird manchmal getestet. So lernt Dich Dein künftiger Arbeitgeber besser kennen. Ein Einstellungstest prüft die Bewerber hingegen auf ganz bestimmte Qualifikationen. Diese Bewerber haben in der Regel einen Eignungstest bereits bestanden und müssen nun ihre fachlichen Voraussetzungen präsentieren.
 

Wer übernimmt die Bewerbungskosten?

Bewerbungen gehen schnell ins Geld. Vor allem dann, wenn schriftliche Bewerbungen gefordert sind. Neben den Papier- und Druckkosten kommen schließlich noch die Kosten für ein Foto, die Bewerbungsmappe und das Porto hinzu. Günstiger ist da natürlich die Bewerbung per E-Mail oder auf der Webseite des Unternehmens. Doch zum Glück musst Du nicht alle Ausgaben allein tragen. Fallen zum Beispiel Kosten für das Vorstellungsgespräch an, etwa für die Anfahrt oder eine Hotelübernachtung, werden diese in den meisten Fällen vom Unternehmen übernommen. Zuvor solltest Du Dich aber informieren und die Übernahme klären.
 

Wie gehe ich mit einer Absage um?

Deine Bewerbung passte perfekt und auf dem Zeugnis stehen fast nur Einsen? Dann kann es trotzdem sein, dass Du eine Absage bekommst. Das Wichtigste ist dabei, dass Du es nicht persönlich nimmst! Vielleicht passte ein anderer Bewerber einfach besser ins Profil. Trotzdem solltest Du Deine Unterlagen noch einmal genau überprüfen, ob nicht doch noch Rechtschreibfehler oder inhaltliche Probleme zu finden sind. In jedem Fall meldest Du Dich auch nach einer Absage zurück und bedankst Dich für die Chance. Dabei fragst Du gleich, woran es gelegen hat und was Du beim nächsten Mal noch besser machen kannst.